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Balm Tattoo vegan

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Für die Veganer unter den Tattoofreunden hat das spanische Unternehmen Delab Care nochmal ’ne extra Pflege rausgehauen: Die vegane Balm Tattoo aftercare ist frei von tierischen Inhaltsstoffen und wurde nicht an Tieren getestet.  Wobei wir zu Letzterem sagen können, dass das für alle Balm Tattoo-Produkte gilt. Alle wurden ausschließlich an tätowierter Haut ausprobiert, nie an Tieren.

Wer die Balm Tattoo-Produkte von Delab Care kennt, weiß: Das spanische Unternehmen macht gute Tattoo-Pflege. Das Balm Tattoo Original hat sich als solides Aftercare-Produkt bewährt – mit Dexpanthenol, dem antiseptischen Sepitonic-M3-Komplex und einer bewährten Grundformel. Der einzige Haken: Es enthält Lanolin und Bienenwachs – also tierische Inhaltsstoffe.

Für die wachsende Zahl an Tätowierten, die vegan leben oder auf tierische Produkte verzichten möchten, hat Delab Care deshalb die vegane Variante entwickelt. Gleiche Wirkung, andere Basis.


Warum eine vegane Variante?

Die Frage ist berechtigt – und die Antwort geht über persönliche Überzeugung hinaus.

Lanolin, der Hauptunterschied zwischen Original und veganer Version, ist ein Wollwachsderivat aus Schafwolle. Es ist ein hochwirksames Emolliens, das die Haut geschmeidig macht und die Feuchtigkeit einschließt. Für manche Menschen ist es aber auch ein Allergen – Lanolinunverträglichkeit ist eine der häufigeren Kontaktallergien in der Kosmetik. Wer also nicht aus ethischen Gründen zur veganen Variante greift, hat unter Umständen einen medizinischen Grund dafür.

Die vegane Balm Tattoo Aftercare ist frei von tierischen Inhaltsstoffen und wurde nicht an Tieren getestet. Wobei man hier fairerweise ergänzen muss: Das gilt für alle Balm Tattoo-Produkte. Sie wurden ausschließlich an tätowierter Haut ausprobiert – nie an Tieren. Das ist kein Marketingversprechen speziell für die vegane Variante, sondern der Standard der gesamten Marke.


Was steckt drin? Wirkstoffe im Vergleich zum Original

Die vegane Variante arbeitet mit denselben Kernwirkstoffen wie das Original – mit einer entscheidenden Änderung in der Trägersubstanz.

Dexpanthenol (5 %) ist identisch zum Original. Die heilungsfördernde, feuchtigkeitsbindende Wirkung des Provitamins B5 bleibt damit vollständig erhalten. Für die Abheilphase eines frisch gestochenen Tattoos ist das der wichtigste Einzelwirkstoff.

Sepitonic M3 – der patentierte Mineral-Komplex aus Magnesium-Aspartat, Zink-Gluconat und Kupfer-Gluconat – ist ebenfalls enthalten. Er wirkt antiseptisch, hemmt das Wachstum von Bakterien und Pilzen und schützt damit vor Infektionen in der Heilungsphase. Das ist das Alleinstellungsmerkmal der Balm Tattoo-Linie – und es gilt für die vegane Variante genauso wie für das Original.

Was sich ändert, ist die Basis: Statt Lanolin und Bienenwachs (Cera Alba) setzt die vegane Variante auf pflanzliche Alternativen. Die genaue Zusammensetzung variiert je nach Charge, aber das Grundprinzip bleibt: eine okklusive Basis, die einen schützenden Film auf der Haut bildet und die Feuchtigkeit einschließt – ohne tierische Rohstoffe.


Das Thema Tierversuche: klar gestellt

Ein kurzes, aber wichtiges Thema. Die vegane Balm Tattoo wird explizit als tierversuchsfrei beworben – und das ist gut. Was man aber wissen sollte: Diese Eigenschaft teilt sie mit dem gesamten Balm Tattoo-Sortiment. Alle Produkte von Delab Care wurden ausschließlich an tätowierter Haut getestet.

Das bedeutet: Wer das Balm Tattoo Original kauft, kauft ebenfalls ein tierversuchsfreies Produkt – nur eben nicht vegan. Die Entscheidung für die vegane Variante ist also eine Frage der Inhaltsstoffe, nicht der Testmethoden.


Konsistenz: leichter als das Original

Das Auftragen klappt hervorragend. Die vegane Variante ist weniger zähflüssig als das Balm Tattoo Original und lässt sich daher leichter verteilen. Das ist ein spürbarer Unterschied im Alltag – besonders bei größeren Tattoos oder schwer zugänglichen Körperstellen.

Ein circa 1 bis 1,5 cm langer Cremestrang reicht für eine handgroße Fläche. Am besten direkt tupfenweise auf mehrere Stellen verteilen, bevor man verschmiert – das spart Zeit und sorgt für eine gleichmäßigere Abdeckung.

Wie das Original bildet auch die vegane Variante einen leichten Schutzfilm auf der Haut, zieht also nicht vollständig ein. Das schützt zuverlässig vor dem Austrocknen und minimiert die Krustenbildung – was wir im Test definitiv bestätigen können. Wer eine Creme sucht, die spurlos einzieht, ist bei der gesamten Balm Tattoo-Linie weniger gut aufgehoben. Wer aber einen aktiv schützenden Film bevorzugt, findet hier eine sehr gute Lösung.


Der Duft: ehrlich gesagt

Da das Produkt kein Parfüm enthält – was grundsätzlich ein Vorteil ist – riecht es etwas bescheiden. Es ist der charakteristische Eigengeruch der Inhaltsstoffe: leicht fettig, neutral bis leicht medizinisch. Nicht unangenehm, aber auch kein Dufterlebnis.

Das ist kein Kritikpunkt an der veganen Variante im Besonderen – es ist die logische Konsequenz des Verzichts auf Duftstoffe. Und für Menschen mit empfindlicher Haut oder Duftstoffunverträglichkeiten ist genau das ein Vorteil. Man kann halt nicht alles haben: Entweder angenehmer Duft mit Duftstoffrisiko, oder duftfrei mit leichtem Eigengeruch. Balm Tattoo Vegan wählt konsequent die hautfreundlichere Option.


Vergleich mit dem Balm Tattoo Original

Die zentrale Frage: Original oder Vegan – wann was?

Balm Tattoo Original: Enthält Lanolin und Bienenwachs – beides bewährte, hochwertige Pflegezusätze. Etwas zäher in der Konsistenz. Für alle geeignet, die keine Lanolinunverträglichkeit haben und auf vegane Inhaltsstoffe keinen Wert legen.

Balm Tattoo Vegan: Ohne tierische Inhaltsstoffe, leichtere Konsistenz, duftfrei. Für Veganer, für Menschen mit Lanolinunverträglichkeit und für alle, die generell auf tierische Kosmetikzutaten verzichten möchten. In der Heilungswirkung dem Original ebenbürtig – Dexpanthenol und Sepitonic M3 sind identisch.

Die Wahl ist also weniger eine Frage der Wirksamkeit als eine der persönlichen Haltung und Verträglichkeit. Beide Produkte leisten in der Aftercare-Phase dasselbe – mit unterschiedlichen Mitteln.


Für wen ist die vegane Variante die richtige Wahl?

  • Wer vegan lebt und auf tierische Kosmetikzutaten konsequent verzichtet
  • Wer eine bekannte Lanolinunverträglichkeit hat oder empfindlich auf Wollwachsderivate reagiert
  • Wer eine leichtere, etwas besser verteilbare Konsistenz bevorzugt
  • Wer Duftfreiheit als Priorität setzt

Wer dagegen kein Problem mit Lanolin hat und die etwas reichhaltigere Grundlage des Originals schätzt, kann beim Original bleiben – ohne Abstriche bei der Wirksamkeit.


Fazit

Die Balm Tattoo Vegan ist keine abgespeckte Alternative zum Original, sondern eine gleichwertige Variante für eine andere Zielgruppe. Dexpanthenol und Sepitonic M3 bleiben erhalten – die Heilungswirkung ist identisch. Die leichtere Konsistenz ist dabei sogar ein kleiner praktischer Vorteil gegenüber dem Original.

Der dezente Eigengeruch ist das einzige, womit man sich arrangieren muss. Wer Duftfreiheit als Vorteil statt als Nachteil versteht, hat damit kein Problem. Für alle Veganer und Menschen mit Lanolinunverträglichkeit ist sie die klare Wahl innerhalb der Balm Tattoo-Familie – ohne Kompromisse bei der Wirkung.

Inhaltsstoffe:
Panthenol 5%, Sepitonic M3, hochwertige Shea Butter, Calendula
BALM TATTOO - Vegan

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