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Sorry Mom Sunscreen
Sorry Mom Sunscreen

Sorry Mom Sunscreen

Die Tattoo Sunscreen von Sorry Mom schützt mit Lichtschutzfaktor 30 euer Tattoo vor UVA- und UVB-Strahlen. Sie ist wasserfest, reich an Betacarotin und Vitamin E und legt eine schützende Schicht über das Tattoo. Optisch ist die Sunscreen wie alle Produkte von Sorry Mom natürlich wieder was fürs Auge.

Sorry Mom Tattoo Sunscreen – Review

Sorry Mom hat sich in der Tattoo-Community einen Namen gemacht – nicht nur wegen des markanten Designs, sondern weil die Produkte halten, was sie versprechen. Die Tattoo Sunscreen ist die konsequente Ergänzung zur Tattoo Lotion: Wer seine verheilten Tattoos im Alltag pflegt, sollte sie auch vor UV-Strahlung schützen. Das ist keine Option, sondern eine der wichtigsten Maßnahmen für den Langzeiterhalt.

Die Sorry Mom Tattoo Sunscreen schützt mit LSF 30 vor UVA- und UVB-Strahlung, ist wasserfest und mit Betacarotin sowie Vitamin E angereichert. Und wie bei allen Sorry-Mom-Produkten stimmt auch das Design – die Flasche ist ein echter Hingucker.


LSF 30: Wann reicht das?

LSF 30 filtert rund 97 % der UVB-Strahlung – ein solider Schutzfaktor für den normalen Alltag und typische Sommertage in Mitteleuropa. Für einen Strandurlaub in Südspanien, einen Bergtag oder eine längere Session in der prallen Sonne ist LSF 30 dagegen eher die Untergrenze. Hier wäre LSF 50 die sicherere Wahl.

Für die meisten Alltagssituationen – der Weg zur Arbeit, ein Nachmittag im Park, ein Wochenendausflug – ist LSF 30 aber völlig ausreichend. Wer sein Tattoo täglich schützen will, ohne bei jedem Ausgang zur Hochleistungs-Sonnencreme greifen zu müssen, ist hier gut bedient.

Wichtig: Wie alle anderen Tattoo-Sonnencremes ist auch die Sorry Mom Sunscreen ausschließlich für vollständig verheilte Tattoos gedacht. Für frisch gestochene Haut in der Heilungsphase braucht es spezialisierte Produkte mit wundheilenden Eigenschaften.


Betacarotin und Vitamin E: Was steckt dahinter?

Die Sorry Mom Tattoo Sunscreen setzt neben den UV-Filtern auf zwei antioxidative Wirkstoffe, die für tätowierte Haut besonders relevant sind.

Betacarotin ist die pflanzliche Vorstufe von Vitamin A und ein starkes Antioxidans. Es neutralisiert freie Radikale – reaktive Moleküle, die durch UV-Strahlung in der Haut entstehen und dort Zellschäden verursachen. Für Tattoos ist das besonders wichtig: UV-induzierte freie Radikale greifen nicht nur die Hautzellen an, sondern auch die Farbpigmente in der Dermis. Betacarotin wirkt diesem Prozess direkt entgegen und unterstützt damit den Langzeiterhalt der Tattoofarben.

Zusätzlich kann Betacarotin die natürliche Bräunung der Haut fördern – ein angenehmer Nebeneffekt im Sommer, der aber nichts mit dem eigentlichen UV-Schutz zu tun hat. Betacarotin ersetzt keinen Sonnenschutz, sondern ergänzt ihn.

Vitamin E (Tocopherol) ist ebenfalls ein Antioxidans und einer der bekanntesten Hautpflegewirkstoffe überhaupt. Es schützt die Zellmembranen vor oxidativem Stress, unterstützt die Hautbarriere und hilft, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten. In Kombination mit UV-Filtern verstärkt Vitamin E den Schutzeffekt – es fängt die freien Radikale auf, die trotz Lichtschutz noch entstehen.

Die Kombination aus Betacarotin und Vitamin E ist dabei mehr als die Summe ihrer Einzelteile: Beide Antioxidantien ergänzen sich in ihrer Wirkungsweise und bieten zusammen einen breiteren Schutz vor oxidativem Stress als jeder der beiden Wirkstoffe allein.


Spray vs. Tube: Was sich geändert hat

Ursprünglich kam die Sorry Mom Tattoo Sunscreen mit einem praktischen Spraykopf – und das war ein echter Vorteil. Der Spray ließ sich schnell und gleichmäßig auftragen, ohne dass man die Hände benutzen musste. Besonders für schwer erreichbare Körperstellen wie Rücken oder Schultern war das ein echter Pluspunkt.

Update: Inzwischen gibt es die Sunscreen nur noch in der klassischen Tube. Der Spraykopf ist Geschichte. Das ist designtechnisch ein kleiner Verlust – praktisch aber kein Weltuntergang. Die Tube lässt sich gut dosieren, ist reisefähig und hygienischer als ein Pumpspray, der regelmäßig gereinigt werden müsste.

Der Inhalt ist identisch geblieben – Schutzfaktor, Konsistenz, Duft und Hautgefühl sind unverändert. Wer also kein Problem mit dem klassischen Drücken-statt-Sprühen hat, kann weiterhin bedenkenlos zugreifen.


Anwendung & ehrlicher Eindruck

Die Konsistenz ist angenehm leicht – fettet nicht, klebt nicht auf der Haut. Das ist bei einer Sonnencreme keine Selbstverständlichkeit, besonders bei höheren Schutzfaktoren, die oft mit einer schwereren Textur einhergehen. Die Sorry Mom Sunscreen zieht schnell ein und ist damit auch unterwegs unkompliziert nutzbar.

Ein kleiner Wermutstropfen ist der Duft. Er ist ziemlich intensiv – stark parfümiert mit einer deutlichen Vanillenote. Das passt zum Markenauftritt von Sorry Mom und ist für viele sicher angenehm, aber wer empfindlich auf intensive Düfte reagiert oder Duftfreiheit bevorzugt, sollte das wissen. Es ist keine dezente Hintergrundnote, sondern ein klares Duftprofil.

Aufgetragen wird die Creme wie jede andere Sonnenpflege: großzügig und gleichmäßig vor dem Aufenthalt in der Sonne, bei längerer Exposition alle zwei Stunden nachauftragen.


Vergleich mit anderen Tattoo-Sonnencremes

Nachdem wir inzwischen drei Tattoo-Sonnencremes reviewed haben, lohnt sich ein direkter Vergleich.

TattooMed Sun Protection (LSF 30 / LSF 50): Ähnlicher Schutzniveau wie die Sorry Mom Sunscreen in der LSF-30-Variante, aber auch als LSF 50 und praktischem Pumpspray erhältlich. Weniger intensiver Duft, kein Betacarotin. Die TattooMed-Variante ist die nüchternere, funktionalere Wahl – Sorry Mom punktet mit Betacarotin, Vitamin E und dem Markenauftritt.

Balm Tattoo Sunblock (LSF 66): Deutlich höherer Schutzfaktor, mit Dexpanthenol und Sepitonic M3 für heilungsfördernde und antimikrobielle Wirkung. Der Balm Tattoo Sunblock ist primär für frisch gestochene Tattoos oder sehr intensive Sonnenexposition gedacht – und entsprechend teurer und spezialisierter. Für den Alltag mit verheilten Tattoos ist er Overkill.

Sorry Mom Tattoo Sunscreen: Der Mittelweg – leichte Textur, angenehme Anwendung, solider LSF 30, gutes Wirkstoffprofil mit Betacarotin und Vitamin E. Ideal für den täglichen Einsatz im Sommer. Klares Duftprofil ist Geschmackssache.

Kurz zusammengefasst:

  • Frisches Tattoo, intensive Sonne → Balm Tattoo Sunblock
  • Verheiltes Tattoo, Alltag, nüchterne Wahl → TattooMed Sun Protection
  • Verheiltes Tattoo, Sommer, Markenaffinität, Vanilleduft kein Problem → Sorry Mom Sunscreen

Verfügbarkeit

Amazon ist bei der Sorry Mom Tattoo Sunscreen kein zuverlässiger Bezugsweg. Die aktuelle Tube-Version ist direkt beim Hersteller erhältlich – im deutschen Sorry Mom Webshop unter de.sorrymomshop.com. Dort ist die Verfügbarkeit zuverlässiger und man kauft direkt beim Hersteller.


Fazit

Die Sorry Mom Tattoo Sunscreen ist eine solide, alltagstaugliche Sonnencreme für verheilte Tattoos – mit einer durchdachten Wirkstoffkombination aus UV-Breitbandfilter, Betacarotin und Vitamin E, leichter Textur und schnellem Einzug. Der Wechsel von Spray zu Tube ist zu verkraften, der Inhalt bleibt überzeugend.

Der intensive Vanilleduft ist die einzige Eigenschaft, die wirklich Geschmackssache ist. Wer ihn mag, wird die Creme lieben. Wer Duftfreiheit bevorzugt, greift besser zur TattooMed Sun Protection.

Für alle anderen: ein guter, unkomplizierter Sonnenschutz mit echtem Markengefühl – und einem Design, das auch im Badezimmer eine gute Figur macht.

Inhaltsstoffe:
Aqua, Octocrylene, C12-15 Alkyl Benzoate, Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid, Ethylhexyl Isononanoate, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Ethylhexyl Stearate, Bis-Ethylhexyloxyphenol Methoxyphenyl Triazine, Polyester-5, Sodium Dihydroxycetyl Phosphate, Caprylic/Capric Triglyceride, Tapioca Starch, Benzyl Alcohol, Tocopheryl Acetate, Parfum, Hydrogenated Palm Glycerides, Sodium Silicoaluminate, Ethylhexylglycerin, Sodium Hydroxide, Xanthan Gum, Phenoxyethanol, Disodium EDTA, Beta-Carotene, Tocopherol, Zea Mays Oil, Coumarin, Butylphenyl Methylpropional, Linalool, Hexyl Cinnamal, Limonene
Sorry Mom Tattoo Sunscreen

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