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TattooMed after tattoo

TattooMed after tattoo

TattooMed ist seit 2010 im Bereich der Tattoo-Pflege aktiv und bietet ein großes Produkt-Portfolio für Tätowierte an. Dazu gehört auch die after tattoo Pflegecreme, die bei der Abheilung des frisch gestochenen Tattoos hilft.

TattooMed ist seit 2010 im Bereich der Tattoo-Pflege aktiv und bietet ein großes Produkt-Portfolio für Tätowierte an. Dazu gehört auch die after tattoo Pflegecreme, die bei der Abheilung des frisch gestochenen Tattoos hilft. Mit 7 % Dexpanthenol unterstützt die Creme die Zellbildung und Regeneration der Haut. Sie versorgt das Tattoo mit Feuchtigkeit, hält die Haut geschmeidig und soll Juckreiz vorbeugen. Für viele ist sie gerade in den ersten Tagen nach dem Stechen ein zuverlässiger Begleiter.


Wer steckt hinter TattooMed?

TattooMed ist keine Marke, die über Nacht aus dem Boden geschossen ist, um den wachsenden Tattoo-Markt abzugreifen. Das Unternehmen ist seit 2010 aktiv und hat sich seitdem auf Pflegeprodukte spezialisiert, die explizit für tätowierte Haut entwickelt wurden. Das Portfolio umfasst mittlerweile mehrere Produkte – von der Erstpflege über Reinigungsgels bis hin zu Sonnenschutz und Langzeitpflege.

Der Ansatz ist klar: Produkte für eine Nische, nicht Allzweckmittel mit Tattoo-Aufkleber. Das merkt man bei der after tattoo Creme – sie ist erkennbar auf die Bedürfnisse frisch gestochener Haut abgestimmt, nicht einfach eine umgelabelte Körperlotion.


Was steckt drin? Der Wirkstoff Dexpanthenol

Das Herzstück der after tattoo Creme ist Dexpanthenol in einer Konzentration von 7 %. Dexpanthenol ist die alkoholische Form der Pantothensäure – also Vitamin B5 – und wird in der Haut zu Pantothensäure umgewandelt, die an der Zellregeneration beteiligt ist. Wer Bepanthen kennt, kennt im Grunde denselben Wirkstoff: Bepanthen enthält 5 % Dexpanthenol, TattooMed liegt mit 7 % etwas höher.

Was Dexpanthenol konkret tut: Es bindet Feuchtigkeit in der Haut, fördert die Zellteilung und unterstützt die Wundheilung – ohne dabei zu reizen oder zu verstopfen, wenn es korrekt dosiert eingesetzt wird. Es ist ein gut erforschter, seit Jahrzehnten bewährter Wirkstoff, der auch in der Dermatologie regelmäßig zum Einsatz kommt.

Für frisch gestochene Haut ist das eine solide Basis: Die Stelle braucht Feuchtigkeit, Regenerationsunterstützung und Schutz vor Austrocknung – genau das, wofür Dexpanthenol bekannt ist.


Anwendung

Weil die TattooMed after tattoo nicht so zäh ist wie etwa klassische Panthenol-Salben, lässt sie sich sehr gut auf der Haut verteilen. Eine kleine Menge reicht dabei vollkommen aus. Anfangs wirkt sie leicht weißlich – ähnlich wie Sonnencreme – aber das gibt Orientierung beim Verteilen. Die Creme zieht schnell ein und hinterlässt keinen fettigen Film. Besonders im Alltag mit Kleidung ist das ein echter Vorteil: Nichts klebt, nichts verschmiert, selbst unter langen Ärmeln.

Allerdings hat genau dieses schnelle Einziehen auch eine Kehrseite: Man hat schnell das Gefühl, nachcremen zu müssen, obwohl die Haut nicht trocken ist. TattooMed selbst empfiehlt eine Anwendung drei- bis fünfmal täglich – was realistisch ist, wenn man die schnelle Absorption berücksichtigt.


Erfahrung im Test

Im Test wurde die Creme vier Tage lang regelmäßig verwendet – keine Reizungen, kein Brennen, keine Rötungen. Die Haut blieb geschmeidig, das Tattoo heilte problemlos. Der Duft ist angenehm neutral. Wer empfindlich auf Duftstoffe reagiert, muss sich hier keine Sorgen machen.

Die Konsistenz ist angenehm – weder zu flüssig noch zu fest. Sie lässt sich punktgenau auftragen, was besonders bei kleineren Tattoos oder feinen Details praktisch ist, um die Umgebung nicht unnötig einzucremen.


Das Thema Paraffin

Die Rezeptur ist vegan – was positiv ist und für eine gewisse Sorgfalt bei der Formulierung spricht. Allerdings enthält die Creme Paraffinum Liquidum, also flüssiges Paraffin. Das ist ein Punkt, der je nach persönlicher Einstellung unterschiedlich bewertet wird.

Paraffin ist ein Mineralölderivat, das in der Kosmetik als Feuchtigkeitsspender und Okklusionsmittel eingesetzt wird – es legt einen dünnen Film auf der Haut, der den Feuchtigkeitsverlust reduziert. Das ist technisch gesehen kein schlechter Mechanismus. Die Kritik an Paraffin betrifft vor allem zwei Punkte: Es versorgt die Haut nicht aktiv mit Feuchtigkeit, sondern verhindert nur den Verlust. Und es stammt aus der Petrochemie, was für Menschen mit naturkosmetischen Ansprüchen ein K.O.-Kriterium ist.

Für die Heilungsphase eines Tattoos spricht die okklusive Wirkung aber durchaus für das Produkt – die Haut bleibt feucht, trocknet nicht aus. Wer Wert auf vollständig mineralölfreie Produkte legt, sollte hier aber bewusst abwägen.


Für wen ist die TattooMed after tattoo geeignet?

Geeignet für:

  • Menschen, die ein leicht einziehendes, nicht fettiges Pflegeprodukt bevorzugen
  • Alle, die tagsüber unter Kleidung tätowierte Stellen pflegen müssen
  • Wer Bepanthen kennt und schätzt, aber eine leichtere Textur möchte
  • Erstanwender, die eine unkomplizierte, gut verträgliche Creme suchen

Weniger geeignet für:

  • Menschen mit striktem Anspruch an mineralölfreie Produkte
  • Wer eine sehr intensive, langanhaltende Okklusion bevorzugt (hier wäre eine reichhaltigere Salbe sinnvoller)
  • Sehr trockene Haut, die intensivere Feuchtigkeit benötigt

Preis und Verfügbarkeit

Die TattooMed after tattoo ist in zwei Größen erhältlich: 25 g und 100 g. Die kleinere Variante eignet sich gut zum Testen oder für ein einzelnes, kleineres Tattoo. Wer größere Flächen pflegt oder plant, die Creme längerfristig zu verwenden, greift besser direkt zur 100-g-Packung – das ist auch preislich sinnvoller.

TattooMed After Tattoo

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Fazit

Die TattooMed after tattoo ist ein solides, gut verträgliches Pflegeprodukt für die Heilungsphase – mit einem sinnvollen Wirkstoff in ordentlicher Konzentration, angenehmer Textur und ohne unnötige Zusätze wie Duftstoffe oder Parabene. Die leichte Konsistenz ist ein echter Alltagsvorteil, der sie von klassischen Panthenol-Salben abhebt.

Das Paraffin ist ein Punkt, den man kennen und für sich selbst bewerten sollte – für manche ist es irrelevant, für andere ein Ausschlusskriterium. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt ein Produkt, das hält, was es verspricht: ruhige, feuchte Haut in den ersten Tagen nach dem Stechen, ohne Drama.

Kein Wundermittel, aber zuverlässig – und das ist beim Tattoo-Heilen eigentlich genau das, was man braucht.

Inhaltsstoffe:
Aqua, Cetearyl Alcohol, Panthenol, Paraffinum Liquidum, Caprylic/Capric Triglyceride, Sodium Cetearyl Sulfate, Sodium Polyacrylate, Tocopheryl Acetate, Phenoxyethanol, Propylene Glycol, Decylene Glycol, Citric Acid, CI40800
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