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Tattoo-Pflege im Winter: Tipps gegen trockene Haut

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TattooMed sun protection
TattooMed sun protection 50

TattooMed sun protection

Damit Tattoos nicht verblassen oder vorzeitig altern, solltest du sie regelmäßig eincremen – besonders bei direkter Sonneneinstrahlung. Ob beim Sport, im Biergarten oder im Urlaub: UV-Licht greift nicht nur deine Haut, sondern auch die Farbpigmente deines Tattoos an.

Ein Tattoo ist eine Investition. Nicht nur in Geld und Zeit, sondern auch in Schmerz. Umso ärgerlicher, wenn die Farben nach ein paar Jahren verblasst sind, die Konturen unscharf wirken und das Motiv nicht mehr so aussieht wie direkt nach dem Stechen. Der häufigste Grund dafür: UV-Strahlung. Die TattooMed Sun Protection ist genau dafür gemacht – speziell entwickelter Sonnenschutz für bereits verheilte Tattoos.


Warum braucht tätowierte Haut speziellen Sonnenschutz?

Die kurze Antwort: Sie braucht ihn nicht zwingend – aber er hilft deutlich.

Jede normale Sonnencreme schützt die Haut vor UV-Strahlung. Das Problem ist ein anderes: Viele Menschen tragen Sonnencreme nur im Urlaub oder bei intensiver Sonnenexposition auf – und vergessen dabei, dass UV-Strahlung auch im Alltag wirkt. Ein Spaziergang, der Weg zur Arbeit, ein Nachmittag auf dem Balkon – all das summiert sich über Monate und Jahre.

Für Tattoos ist das besonders relevant. Die Farbpigmente sitzen in der Dermis – der zweiten Hautschicht – und sind damit dauerhaft UV-Strahlung ausgesetzt, sobald die Haut nicht bedeckt ist. UVB-Strahlung ist vor allem für Sonnenbrand verantwortlich, UVA dringt tiefer in die Haut ein und greift die Farbpigmente direkt an. Das Ergebnis kennt jeder, der ältere Tattoos gesehen hat: Schwarz wird zu Grau, Rot zu Orange, feine Linien verlieren ihre Schärfe.

Speziell für Tattoos entwickelte Sonnencremes sind in der Regel auf diese Anforderungen abgestimmt – und kombinieren oft UV-Schutz mit pflegenden Inhaltsstoffen, die normale Sonnencremes nicht haben.


Die zwei Varianten: LSF 30 und LSF 50

Die TattooMed Sun Protection gibt es in zwei Schutzstufen – und die Wahl hängt vom Einsatzszenario ab.

LSF 30 filtert rund 97 % der UVB-Strahlung und ist für normale bis starke Sonneneinstrahlung geeignet. Im mitteleuropäischen Alltag – Frühjahr, Herbst, bewölkte Sommertage – reicht das in der Regel aus. Auch für Menschen, die tagsüber überwiegend drinnen sind und nur kurze Zeit draußen verbringen, ist LSF 30 eine vernünftige Wahl.

LSF 50 filtert rund 98 % der UVB-Strahlung und eignet sich für sehr starke UV-Belastung – also Hochsommer, Bergurlaub, Strandtage oder alle Situationen, in denen man über längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Der Unterschied zwischen LSF 30 und LSF 50 klingt gering, macht aber bei intensiver Exposition einen spürbaren Unterschied.

Praktischer Tipp: Die LSF 50 Variante gibt es auch als Pumpspray – ideal für unterwegs, für schwer erreichbare Körperstellen oder für alle, die keine Lust auf das Eincremen mit den Händen haben. Der Spray lässt sich schnell und gleichmäßig auftragen und ist besonders praktisch für größere Tattoos auf Rücken oder Schultern.


Das Breitbandfiltersystem: UVA und UVB im Doppelpack

Die TattooMed Sun Protection arbeitet mit einem UVA/UVB-Breitbandfiltersystem. Das klingt technisch, ist aber wichtig zu verstehen.

Ein reiner UVB-Filter schützt vor Sonnenbrand – aber nicht vor der tiefenwirksamen UVA-Strahlung, die Farbpigmente abbaut. Erst ein Breitbandfilter, der beide Strahlungsarten abdeckt, bietet wirklich vollständigen Schutz für tätowierte Haut. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Viele günstige Sonnencremes sind primär auf UVB-Schutz optimiert und bieten nur begrenzten UVA-Schutz.

Ein Breitbandschutz ist deshalb für Tattoos die richtige Wahl – egal ob LSF 30 oder 50.


Provitamin B5: Pflege im Sonnenschutz

Neben den UV-Filtern enthält die Creme Provitamin B5 – also Panthenol. Das ist in einer Sonnencreme kein Standardzutat und macht das Produkt zu mehr als nur einem reinen Lichtschutz.

Panthenol bindet Feuchtigkeit in der Haut, unterstützt die Hautbarriere und wirkt beruhigend. Gerade nach längerer Sonnenexposition – wenn die Haut belastet und tendenziell trockener ist – ist das ein sinnvoller Zusatz. Die Creme pflegt also gleichzeitig, was im Alltag bedeutet: ein Produkt weniger, das man auftragen muss.

Wichtig zu betonen: Diese Creme ist ausschließlich für vollständig verheilte Tattoos gedacht. Für frisch gestochene Haut in der Heilungsphase ist sie nicht geeignet – dafür gibt es spezialisierte Produkte wie den Balm Tattoo Sunblock.


Anwendung & ehrlicher Eindruck

Die Sonnencreme wird wie jede andere Sonnenpflege großzügig vor dem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen. Laut Hersteller soll sie nicht kleben – in unserem Test fanden wir sie allerdings schon etwas klebrig. Das ist kein schwerwiegender Kritikpunkt, aber es ist ein Unterschied zu leichteren Tagespflegeprodukten mit UV-Schutz wie der TattooMed Daily Tattoo Care.

Für den Strand oder den Sommertag im Park ist ein gewisses Klebegefühl bei Sonnencreme keine Überraschung – bei einem Produkt, das für den Alltag gedacht ist, ist es aber durchaus erwähnenswert. Wer das stört, greift besser zum LSF-50-Spray, der sich dünner und gleichmäßiger verteilen lässt und weniger Rückstand hinterlässt.

Der Duft ist typisch Sonnencreme – leicht parfümiert, aber nicht unangenehm. Keine intensive Kokos- oder Zimusnote, sondern der klassische Sommerduft, den die meisten aus handelsüblichen Sonnencremes kennen.

Das Produkt ist wasserfest und vegan – zwei Eigenschaften, die für den Outdoor-Einsatz relevant sind.


TattooMed Sun Protection vs. Balm Tattoo Sunblock

Der naheliegende Vergleich – und ein wichtiger, denn beide Produkte schützen Tattoos vor UV-Strahlung, aber für unterschiedliche Situationen.

TattooMed Sun Protection ist der klassische Sonnenschutz für verheilte Tattoos im Alltag. Zwei Schutzstufen (LSF 30 und 50), Breitbandfilter, Panthenol, wasserfest. Praktisch als Spray in der LSF-50-Variante. Kein Dexpanthenol, keine wundheilenden Eigenschaften – dafür auch nicht nötig, wenn das Tattoo bereits verheilt ist.

Balm Tattoo Sunblock ist primär für frisch gestochene Tattoos oder Menschen mit sehr empfindlicher Haut konzipiert. Er enthält 5 % Dexpanthenol und den Sepitonic-M3-Komplex – also heilungsfördernde und antimikrobielle Eigenschaften, die für verletzte Haut relevant sind. Der Schutzfaktor liegt bei LSF 66 (aktuell). Er ist teurer und eher für besondere Situationen gedacht.

Wann was:

  • Tattoo verheilt, normaler Alltag oder Strandtag → TattooMed Sun Protection
  • Tattoo frisch oder in Heilung, intensive Sonnenexposition unvermeidbar → Balm Tattoo Sunblock
  • Beide Produkte schließen sich nicht aus – sie ergänzen sich je nach Phase und Situation

Fazit

Wenn dein Tattoo bereits komplett verheilt ist und du auf einen soliden, speziell abgestimmten Sonnenschutz setzen willst, bist du mit der TattooMed Sun Protection gut beraten. Das Breitbandfiltersystem schützt vor UVA und UVB, Panthenol pflegt nebenbei, und die Wahl zwischen LSF 30 und 50 erlaubt eine sinnvolle Abstufung je nach Sonnensituation.

Das leichte Klebegefühl der Creme ist der einzige Kritikpunkt – wer das vermeiden möchte, greift zur LSF-50-Spray-Variante, die sich angenehmer auftragen lässt. Für den Langzeiterhalt eines Tattoos ist regelmäßiger UV-Schutz eine der wichtigsten Maßnahmen überhaupt – und die TattooMed Sun Protection ist dafür ein solides, alltagstaugliches Werkzeug.

Inhaltsstoffe:
Aqua, Octocrylene, Alcohol Denat., Glycerin, C12-15 Alkyl Benzoate, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Ethylhexyl Salicylate, Titanium Dioxide (nano), Dicaprylyl Ether, Tocopheryl Acetate, VP/Hexadecene Copolymer, Silica, Panthenol, Caprylyl Glycol, Parfum, Acrylates/C10-30 Alkyl Acrylate Crosspolymer, Carbomer, Xanthan Gum, Dimethicone, Disodium EDTA, Ethylhexylglycerin, Sodium Hydroxide, Citral, Benzyl Alcohol, Linalool, Citronellol, Tocopherol
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